Programm

23.01.2017

18.00 Uhr

SCHMIT-Z e.V. Trier, Mustorstr. 4, 54290 Trier

Vortrag „Out im Office?!“

„Out im Office?!“
(Was) Hat die sexuelle Identität mit Job und Performance zu tun?

Im Vortrag wird die Arbeitssituation von LSBT*-Beschäftigten skizziert werden. Wie offen gehen lesbische, schwule und bisexuelle Arbeitnehmer_innen mit ihrer sexuellen Identität am Arbeitsplatz um? Wie ist die Situation für transidente Beschäftigte? Welche Erfahrungen machen LSBT*-Arbeitnehmer_innen am Arbeitsplatz – und in welchem Zusammenhang steht das alles z.B. mit Arbeitszufriedenheit, Gesundheit und Leistung?

Referent: Dr. Dominic Frohn, Diplom-Psychologe, Wissenschaftlicher Leiter des IDA, Experte für LSBT*-Diversity

Anschließend laden wir zum Sektempfang im SCHMIT-Z Café ein.

27.01.2017

10.00 Uhr (Dauer ca. 3 h)

Hochschule Trier, Irminenfreihof

Workshop „Ist Mode queer?“

Mode ist im Kern eine normierende Praxis. Darüber, wann Kleidung Mode wird und wann sie diesen Status wieder verliert, wie diese Kleidung getragen und kombiniert werden soll und für welche Körper sie gedacht ist, entscheiden verschiedene Instanzen innerhalb des Modesystems. Mode als Dynamik erschöpft sich niemals in einem bestimmten Kleidungsstück, sondern umfasst stets ein Ensemble kultureller Praktiken. Mode ist stets verbunden mit Normen und Vorgaben in Bezug auf Gender, Sexualität, Identität und Begehren.
Und dennoch:
Gerade weil Mode sich innerhalb kultureller Praktiken konstituiert, bietet sie auch
Raum für Brüche, für Öffnungen, für Widerständiges –bzw. für Queerness.
In diesem Workshop werden wir aktuelle modische Entwicklungendiskutieren:
von Designpraktiken, über Modenschauen und fotografische Inszenierungen. Was ist queer und wo handelt es sich demgegenüber um neoliberale Vereinnahmungen von Differenz und wie lässt sich das überhaupt klar unterscheiden ? Ist es beispielsweise queer, wenn das Agender- Model Rain Dove auf der New York Fashion Week ‚Männer‘ –
und ‚Frauenmode‘ modelt ? Oder handelt es sich hier ‚nur‘ um eine Image – Kampagne für die jeweiligen Designer*innen, da die geschlechtliche Zweiteilung der Moden letztlich
erhalten bleibt?
Welche modischen Inszenierungen stecken hinter Schlagworten wie #dapperq im
Gegensatz zu #dapper? Und welche Strategien stecken hinter solchen Bezeichnungen? Wie sehen die Designs von Labels aus, die sich selbst als „postgender“ oder „genderless“ bezeichnen? Und wie sichtbar sind solche Labels?
Maria Weilandt ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Allgemeine und
Vergleichende Literaturwissenschaft, Institut für Künste und Medien der Universität Potsdam. Sie ist Mitherausgeberin des Bandes „Ist Mode queer? Neue Perspektiven der Modeforschung“ (zus. mit Gertrud Lehnert), der im Oktober 2016 im transcript –
Verlag erschien.

Hier geht´ zum Plakat und weiteren Infos.

Ein Gedanke zu „Programm

  1. Zu den genannten Fragen zum Schweden-Vortrag muss fairerweise gesagt werden, dass die genannten Chrakteristika ausnahmslos auch für das Fleckchen Vermont zutreffen bzw. Vermont ebenfalls die richtige Antwort ist – auch wenn das kein eigenständiges Land ist. NOCH nicht!!!!😀

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