Programm

Auch im Jahr 2016 finden die schwul-lesBischen-trans* Kulturtage in Trier statt. Dieses Jahr steht alles unter dem Motto „Gender Art* – Kunst und Queer“.

Vorträge:

„Feministisch feiern“

Anna Groß von SPRINGSTOFF Berlin

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14.01.2016/ 18.30 Uhr SCHMIT-Z e.V., Mustorstr. 4, Trier

 

Anna Groß ist Geschäftsführerin des Berliner Musiklabels Springstoff und Referentin zu Themen wie Sexismus in Subkulturen & Gesellschaft oder Feministisch feiern.

Was heißt das für die Vorbereitung und Durchführung einer Veranstaltung?“. Dabei berichtet sie von unserer Arbeit bei Springstoff und stellt verschiedene Erfolge und Misserfolge vor, um sie mit euch zu diskutieren. Es geht um Best-Practice-Modelle für ein angenehmes Miteinander-Feiern und ausgelassene, aber rücksichtsvolle Konzerterlebnisse.

 

„Queere ästhetische Strategien und künstlerische Praxen“

Antke Engel, Institut für Queer Theory, Berlin

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20.01.2016/ 18.00 Uhr/ Universität Trier Raum A6

Anhand aktueller Publikationen sowie einer Videoarbeit der Künstlerin Tejal Shah sollen einige Schlaglichter auf ästhetische Strategien und den Einsatz bestimmter Sujets in queerer Kunst und (audio-)visueller Kultur geworfen werden. Hierbei gilt es über den Zusammenhang von Bild, Begehren, Macht und Bedeutung nachzudenken. Mit Bezug auf Elspeth Probyns These, dass sich Begehren in Bildern bewegt und Bilder als Transportmittel des Begehrens fungieren, frage ich, inwiefern dies queerer Kunst erlaubt, Verbindungen zwischen unterschiedlichen Machtfeldern zu ziehen, so dass Gender _ Rassisierung _ Kapital _ Sexualität _ Körpernormen einander durchdringen. Welche ästhetischen Strategien und/oder Lektürepraxen ermöglichen es, Differenz weder als das Andere der Identität noch in hierarchischen Anordnungen stillzustellen?
Antke Engel ist promovierte Philosophin, Queer Theoretikerin und freiberuflich in Wissenschaft und Kulturproduktion tätig. Sie leitet das „Institut für Queer Theory“ in Berlin (www.queer-institut.de), wo sie Projekte initiiert, die sich einer „queeren Politik der Repräsentation“ verschreiben und die Grenzen zwischen akademischer, politischer und kultureller Praxis herausfordern. Sie hat zahlreiche Aufsätze und zwei Monographien publiziert: Wider die Eindeutigkeit (2002) und Bilder von Sexualität und Ökonomie (2009). Kürzlich erschienen: postkolonial kauen und kannibalisch begehren, in: Hoenes, Josch/Paul, Barbara (Hg.): Un/verblümt. Queere Politiken in Ästhetik und Theorie (Berlin 2014).

Organisation und Verantwortlichkeit:

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Autonomes Referat für schwul, trans und queere Identitäten Trier

Kooperation und Unterstützung:

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Ein Gedanke zu „Programm

  1. Zu den genannten Fragen zum Schweden-Vortrag muss fairerweise gesagt werden, dass die genannten Chrakteristika ausnahmslos auch für das Fleckchen Vermont zutreffen bzw. Vermont ebenfalls die richtige Antwort ist – auch wenn das kein eigenständiges Land ist. NOCH nicht!!!!😀

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